Erster „Retail & FMCG Summit“ von Bonial und Media Impact: Inspiration für den Handel von Morgen

Berlin (ots) –

Am 4. Mai 2023 luden Bonial & Media Impact zum ersten Mal Entscheider:innen aus dem Lebensmitteleinzelhandel sowie Marken-Hersteller ins Berliner Headquarter ein, um mit hochkarätigen Expert:innen und Branchenkenner:innen einen Blick auf die Gegenwart und Zukunft des Handels zu werfen.

Exklusiv und ein großer Erfolg: mit dem „Retail & FMCG Summit“ fand das erste gemeinsame Handelsevent von Bonial und Media Impact im Berliner Headquarter von Bonial in der Hussitenstraße statt. Dazu waren zahlreiche namhafte Vertreter:innen aus dem Handel (u.a. EDEKA, Rewe, Schwarz-Gruppe, Metro, Netto) und Branchenexpert:innen geladen, um interessante Impulsvorträge von renommierten Speakern zu hören und anschließend zu diskutieren.

Die Handelsbranche ist im Wandel. Die Auswirkungen der Inflation beeinflussen nicht nur den Werbemarkt, sondern auch das Konsumverhalten der Verbraucher:innen. In insgesamt acht Keynotes inkl. einer Paneldiskussion wurden die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für den „Retail & FMCG“- Bereich sowie die notwendigen Entwicklungen, Innovationen und Trends diskutiert.

Die Eröffnung des Events erfolgte durch Christoph Eck-Schmidt, CEO von Bonial und Geschäftsführer von Media Impact, Florian Reinartz, CCO von Bonial, und Birgit Santoro, Director Retail bei Media Impact.

In den Begrüßungsreden von Santoro und Reinartz wurden die aktuellen Herausforderungen der Branche thematisiert. Florian Reinartz gab exklusive Einblicke in die Ergebnisse einer aktuellen, von Bonial durchgeführten Verbraucherumfrage. Dabei erklärte er, dass trotz der andauernden Inflation die Konsumstimmung der Verbraucher:innen wieder gestiegen sei. Allerdings sei die Relevanz von Marken dabei etwas in den Hintergrund gerückt. Das stellt für Unternehmen sowohl eine Chance als auch einen Auftrag dar, sich gezielter und differenzierter zu positionieren.

Den Auftakt der Keynotes machte Frank Dopheide, Gründer von human unlimited, mit seinem Vortrag über „Wie sinnvoll ist Purpose für Umsatz & Profit?“. Nach Jahrzehnten großer Rabattschlachten und Mengenverkauf ändert sich der Markt – die Frage nach dem Sinn des Ganzen rückt in den Vordergrund. In der heutigen Zeit, die von einem Überangebot an Produkten geprägt ist, sollte eine Marke nicht nur von Qualität und Bekanntheit geprägt sein, sondern auch einen Identifikationswert mit sich bringen. Letztendlich kaufen Menschen nicht nur ein Produkt, sondern auch ein Gefühl.

Danach sprach Silvia Lange, CEO und Gründerin von Deutschlands erster Influencer-Tech-Company hi!sharethat, über „Brand Image vs. Wirtschaftlicher Erfolg im Influencer Marketing“. Influencer-Marketing ist längst kein neues Phänomen mehr, aber um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen, müsse die datenbasierte Performance des Influencer-Marketings zur Erfolgsmessung in den Vordergrund rücken. Festgefahrene Ansichten über Brand-Fit, Markenbotschafter und Authentizität sollten neu evaluiert werden, denn wirtschaftliche Faktoren beeinflussen unsere Überzeugungen und Handlungen und somit auch unsere Authentizität. „Eine authentische Verbindung von Produkt und Influencer:in ist wichtiger als eine übertriebene Ausrichtung an Brand Guidelines“, so Lange.

Group Evangelist und Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann von Stepstone erklärte, wie Unternehmen durch clevere People-Strategien eine erfolgsversprechende Zukunft gestalten können. Angesichts des Wandels vom Fachkräftemangel zur Arbeiterlosigkeit biete sich eine einmalige Chance, den Wettbewerbsvorteil Nummer 1 zu sichern: den Faktor Mensch. Unternehmen müssen sich neuen Visionen öffnen, um den Nachwuchs zu sichern und „The German Traum“ neu zu schreiben. Das Schaffen sinnstiftender Jobs gehört ebenso zu den Rezepten und Trends wie qualifizierte Migration, Bildungsmöglichkeiten und Mitarbeiterbenefits. Darüber hinaus werden Softskills immer wichtiger und Investitionen in Förderung, Innovation und Bildung sind unerlässlich, um den Anforderungen der zukünftigen Arbeitnehmer:innen gewachsen zu sein.

Weiter ging es mit Philipp Zwez, Managing Director der Universal Music Group for Brands, über die „Power of Culture“ und der Erklärung, wie Marken in einer Welt des Überangebots durch Kooperationen mit Musikern von deren Strahlkraft, Fanbase und Reichweite profitieren und so eine emotionale Verbindung zu jungen Käuferschaften aufbauen können. Ein bemerkenswertes Beispiel für eine erfolgreiche Markeninitiative ist „Gangstarella“, eine Marke, die von UMG ins Leben gerufen wurde und einen regelrechten Hype ausgelöst hat. Tatsächlich hat sich die „Gangstarella“-Pizza zu einem echten Bestseller entwickelt und wurde inzwischen millionenfach verkauft.

In der folgenden Präsentation über „Metaverse! Welche Chancen bieten sich für Handel und Marken?“ verriet Philipp Köhn, CXO und und Julia Rommel, Director Communications von twelve x twelve, welche Zukunftsmöglichkeiten des Handels und der Markenpräsenz im Web3 und dem Metaverse liegen. Das Metaverse als virtuelle Erlebniswelt kann als Treffpunkt für die neue Generation von Online-Communities fungieren und somit Potenzial für Markenpräsenz bieten. Konkrete Beispiele hierfür sind Produktplatzierungen auf virtuellen Partys oder Konzerten. Gegen die „German Angst“ empfehlen die Experten von twelve x twelve eine schrittweise Herangehensweise an das Thema, um vorab eine Strategie zu entwickeln und erste Erfahrungen in einer Nische zu sammeln.

In der darauffolgenden Keynote sprach Alex von Harsdorf, Co-Founder von LIVEBUY, über den gigantischen Erfolg von Video Commerce und Live Video Shopping und wie dieser Trend sich nun auch in Europa etabliert. Die Generation Z swiped pro Tag etwa zwei Kilometer an Video-Content auf ihren mobilen Geräten. Um am Markt bestehen zu können, müssen Einzelhändler im Social- und Video-Commerce aktiv sein. Individuelle, authentische Werbevideos bringen den Kunden sowohl Spaß als auch Inspiration und können für alle Branchen relevant sein. Live-Shopping schaffe somit Relevanz für das Produkt als auch für den Konsumenten. Der Erfolg zeige sich auch in der Conversion Rate, denn diese ist durchschnittlich doppelt so hoch wie die im klassischen E-Commerce.

Der „Retail & FMCG Summit“ wurde mit einem hochkarätigen Retail Media Panel beendet. Christian Raveaux, Head of Customer Insights & Media bei der REWE Group, und Robert Jozic, Geschäftsführer von Schwarz Media – Lidl & Kaufland, sprachen in ihrem Panel über den Hype und die Zukunft dieser Erlösquelle und welche Vorteile für den Handel und Brands entstehen. Retail Media ist für Einzelhändler und Marken ein wichtiges Werbetool, um Produkte hervorzuheben und den Abverkauf zu steigern. Es bietet den Werbetreibenden die Möglichkeit, Daten und Erkenntnisse über das Kundenverhalten zu nutzen und den Werbeerfolg zu messen. Die Bedeutung von Retail Media für den Handel wird in Zukunft weiterhin wachsen, darüber sind sich beide Panel-Teilnehmer einig. Moderiert wurde das Panel von Nina Ascheron-Polter, Director Brands bei Bonial.

Florian Reinartz, CCO von Bonial: „Die Digitalisierung des Handels hat den Wettbewerb verschärft und Unternehmen gezwungen, innovative Lösungen anzuwenden, um erfolgreich zu sein. Der „Retail & FMCG Summit“ von Bonial und Media Impact bietet unseren Handelskunden aktuelle Trends und Denkanstöße sowie Raum für persönlichen Austausch. Ich freue mich bereits auf den nächsten „Retail & FMCG Summit“ und danke allen Teilnehmer:innen und Referent:innen, die diesen Tag zu einem großen Erfolg gemacht haben.“

Birgit Santoro, Director Retail bei Media Impact: „Der „Retail & FMCG“ Summit von Bonial und Media Impact verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig es für den Handel ist, den aktuellen Herausforderungen mit innovativen Technologien und Strategien zu begegnen. Ich bin sehr stolz auf den Erfolg unseres exklusiven Events und freue mich schon jetzt auf spannende Keynotes beim nächsten Summit. Ich bin mir sicher, dass wir unsere Handelskunden erneut inspirieren und begeistern werden.“

Pressekontakt:
Bonial International GmbH
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Caroline Jandl-Schulze
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D-13355 Berlin
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Quelle: ots

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